03.02.2016, 16:37 Uhr

Fortschritte in der Asyl- und Flüchtlingspolitik

Die Flüchtlingsbewegung ist die größte Herausforderung für unser Land in den vergangenen Jahrzehnten. Deutschland steht zu seinen humanitären Verpflichtungen. Zugleich muss die Zahl der Flüchtlinge durch nationales, europäisches und internationales Handeln spürbar begrenzt werden. 

Ihr Bundestagsabgeordneter Uwe Feiler informiert über das bisher Erreichte:

National:

Asylpaket I

Vorrang von Sach- vor Geldleistungen in Erstaufnahmeeinrichtungen 

Abschiebungen werden nicht mehr angekündigt. 

Verbesserung der Verfahrensabläufe

BAMF arbeitet effektiver: Jetzt rund 2.600 Entscheidungen am Tag gegenüber 600 Anfang 2015 

Flüchtlingsausweis ermöglicht zentrale Datenerfassung. 

Seit Ende 2015 werden alle Flüchtlinge grenznah registriert und erkennungsdienstlich behandelt. Hunderttausende von Registrierungen wurden nachgeholt. 

Benennung sicherer Herkunftsstaaten

Nach entsprechender Einstufung deutlicher Rückgang der Flüchtlingszahlen vom West-Balkan 

Entsprechende Verfahren beschleunigt 

Gesetzliche Vermutung, dass Asylbegehren unbegründet ist 

Erweiterung um Marokko, Algerien und Tunesien, allerdings vorerst SPD-Grünen-Blockade im Bundestag 

Asylpaket II

Einschränkung des Familiennachzugs 

Aufbau von Registrierzentren zur Verfahrensbeschleunigung 

Einschränkung der Abschiebehindernisse aus gesundheitlichen Gründen 

Verschärfung Ausländerrecht

Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge können bereits nach der Verurteilung zu einem Jahr Freiheitsstrafe selbst auf Bewährung ihren Schutzstatus verlieren. 

Senkung der Hürden für Abschiebung 

Europäisch:
 

Schutz der EU-Außengrenzen
 

Nato-Marineverband unter deutscher Führung beobachtet Bewegungen von Schleusern. 

Verband kann gerettete Flüchtlinge in die Türkei zurückbringen. 

Frontex-Ausbau zur europäischen Grenz- und Küstenpolizei 

Registrierung an EU-Außengrenzen

Erste Registrierungszentren haben in Italien und Griechenland Arbeit aufgenommen. 

Schritt zur gerechteren Verteilung in Europa 

Zusammenarbeit mit Türkei

Gemeinsamer Kampf gegen Schleuserkriminalität 

Einbeziehung deutscher Beamter bei der Grenzsicherung der Türkei
  

Unterstützung der Türkei

Türkei führt Visumspflicht für viele Flüchtlingsgruppen ein. 

Flüchtlinge können in der Türkei begrenzt arbeiten, Kinder erhalten Schulbildung. 

EU zahlt im Gegenzug drei Milliarden an Ankara. 

International:

Friedenslösung für Syrien

Gespräche um Waffenruhe 

Bundeswehr beteiligt sich an internationaler Allianz, um 

IS-Terror zurückzudrängen.

Internationale Geberkonferenz

Die Weltgemeinschaft zahlt mehr als neun Milliarden Euro, um syrischen Flüchtlingen vor Ort zu helfen. Deutschland steuert 2,3 Milliarden Euro bei. Es ist eine der größten Zusagen ihrer Art in der Geschichte der UN. 

Verantwortlich:
Michael Koch, Leiter des Abgeordnetenbüros

Uwe Feiler, MdB, informiert über Asyl- und Flüchtlingspoliti Uwe Feiler, MdB, informiert über Asyl- und Flüchtlingspoliti