Spielplatzkonzept – Klare Prioritäten für Erneuerung und Umgestaltung
Glückliche, lachende Kinder bei sinnvoller Beschäftigung im Freien gerade auch in den großen Ferien – dies zu ermöglichen verlangt klare Prioritätensetzung im Spielplatzkonzept.
Sonnengarten zuerst
Für die Fraktion CDU/Freie Demokraten zeigt die eifrige Nutzung des Spielplatzes im Sonnengarten deutlich: Bei der Erneuerung und Umgestaltung der Glienicker Spielplätze ist ihm Vorrang einzuräumen. Ziel muss sein, ihn bis Juli 2017 fertigzustellen. Dafür bedarf es der kurzfristigen Beauftragung eines Planers, um im ersten Quartal 2017 auch den Baubeschluss fassen zu können. Mittel dafür müsste die Verwaltung noch in diesem Jahr bereitstellen, insgesamt veranschlagen wir 260.000 Euro. Seit längerem ist hier übrigens ein Wasserspielplatz im Gespräch.
In die Planung einzubeziehen wären aus unserer Sicht Plätze für die Eltern mit Sonnen- oder Regenschutz. Da es an schatten- und schutzspendenden Bäumen fehlt, könnten wir uns eine entsprechende Bepflanzung vorstellen – was zwei Fliegen mit einer Klappe schlüge. Denn dies wäre eine Antwort auf die Frage, wo notwendige Baumersatzpflanzungen im Ort möglich und wünschenswert sind. Während der Bauzeit sollte die Freifläche vor dem Spielplatz mit Spielgeräten als Interimslösung dienen. Das würde den totalen Ausfall des Spielplatzes so kurz wie möglich halten.
Als nächster käme für uns der Spielplatz in der Breitscheidstraße an die Reihe. Terminvorstellung: Planung und Bau bis Juli 2018 bei einem Investitionsvolumen von insgesamt 260.000 Euro. Eine anspruchsvollere Konzeption als bisher würde diesem Spielplatz nicht schaden, beispielsweise eine Auslegung für etwas größere Kinder. Dazu könnte ein Parcours gehören, der den Nachwuchs auch sportlich fordert. Der Spielplatz am Fichteplatz würde dann 2019 modernisiert und attraktiver gestaltet. Aufgrund der Größe sollten 180.000 Euro inklusive Planung ausreichen. Auch ihm würde eine grundsätzliche Erneuerung der Konzeption gut tun, von schattenspendenden Bäumen ganz zu schweigen.
Übrigens möchten wir die Eltern, die am besten wissen, was ihre Kinder brauchen, in die Entscheidungsfindung einbinden. Für jeden dieser Plätze sollte nach unseren Vorstellung der Planer zwei Alternative Varianten entwerfen, um sie zur Diskussion zu stellen – zum Beispiel auf einer Bürgerversammlung. Gebaut würde dann entsprechend der öffentlichen Resonanz.
Andreas Boe, Gemeindevertreter und Dr. Ulrich Strempel, Fraktionsvorsitzender
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